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Zur Person

Rechtsanwalt - Theodoros Georgoulis

Theodoros Georgoulis hat Wirt- schaft und Jura in Deutschland
und Griechenland studiert. Seit
10 Jahren ist er als Rechtsan-
walt in Hannover in seiner Ge-
meinschaftskanzlei schwer- punktübergreifend tätig. Schwer- punkte seiner Tätigkeit sind Ar- beits-, Verkehrs- und Strafrecht, wobei er im Steuerstrafrecht mit einer deutschgriechischen Steu- erberatungsgesellschaft zusam- men arbeitet.


Hinweis:
Rechtsanwaltskanzlei
Theodoros Georgoulis
Hindenburgstr. 2-4
30175 Hannover
Tel. 0511/ 954 85 85
Fax: 0511/ 954 85 86

georgoulis_rechtsanwalt@ yahoo.de

Rechtsberatung | Ein Leitfaden

Sie sind gekündigt!

Die Kündigung des Arbeitsplatzes ist ein einschneidendes Er- eignis im beruflichen Leben. Was sollte man also unbedingt beachten, wenn man kündigt bzw. gekündigt wird?

Das Wichtigste für den Arbeitgeber - Schriftlich und
mit Unterschrift:

Eine Kündigung ist nur wirksam,wenn sie schriftlich erfolgt.
Sie muss eigenhändig mit Namensunterschrift versehen sein. Alle anderen Kündigungen, per Fax etwa, sind grundsätzlich unwirksam. Wichtig ist, auch die Zustellung der Kündigung nachweisbar festzuhalten, beispielsweise durch eine schrift-
liche Bestätigung des Empfangs durch den Arbeitnehmer.
Die Kündigungsgründe müssen grundsätzlich nicht ausgeführt werden.

Das Wichtigste für den Arbeitnehmer - Die "Dreiwochenfrist":

Sie haben nur drei Wochen Zeit, um die Kündigung nach Er-
halt mit einer Klage beim Arbeitsgericht anzugreifen. Danach
gilt eine auch unwirksame Kündigung als wirksam. So hat es
der Gesetzgeber vorgesehen.

Die Kündigung während des Urlaubs:

Kündigt der Arbeitgeber während des Urlaubs, ist auch diese Kündigung grundsätzlich wirksam und muss zudem innerhalb von drei Wochen nach deren Zustellung angegriffen werden. Sollten die 21 Tage bei der Rückkehr aus dem Urlaub bereits verstrichen sein, so muss innerhalb von zwei Wochen eine nachträgliche Zulassung der Klage beim Arbeitsgericht erwirkt werden.

Die Kündigung während einer Krankheit:

Hier gilt die gleiche Frist. Eine Kündigung während einer Er- krankung ist grundsätzlich zulässig und wird wirksam, wenn
man diese nicht binnen drei Wochen angreift.

Besonderer Schutz gilt:

Bei Betrieben mit mehr als zehn Arbeitnehmern kann nur aus betriebsbedingten, verhaltensbedingten oder personenbeding- ten Gründen gekündigt werden. Für diese Arbeitnehmer gilt
das Kündigungsschutzgesetz, das die Kündigung für den Arbeit- geber erheblich erschwert. Dennoch ist der Arbeitnehmer in kleinen Betrieben nicht schutzlos, so dass eine Klage gegen die Kündigung jedenfalls geprüft werden sollte. ◊ TG

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